Die „Preußische Zeit“ ist kein streng definierter historische Epoche, sondern wird je nach Kontext (regional, politisch, kulturell) unterschiedlich abgegrenzt. Im Allgemeinen bezeichnet sie die Zeit, in der Preußen als Staat bzw. dominierende politische Macht bestand, oder maßgeblichen Einfluss ausübte.
Hier sind die wichtigsten Abgrenzungen im Überblick:
Allgemeine historische Abgrenzung (politisch-staatlich)
- Beginn: 1701 – Krönung Friedrichs I. zum König in Preußen in Königsberg.
(Manchmal wird auch das Jahr 1525 – die Gründung des Herzogtums Preußen – als früherer Beginn genannt.) - Ende: 1918 – Abdankung Wilhelms II. und Auflösung des Königreichs Preußen infolge des Ersten Weltkriegs.
- Formell bestand Preußen als Gliedstaat der Weimarer Republik noch bis 1947, als es durch das Alliierte Kontrollratsgesetz Nr. 46 endgültig aufgelöst wurde.
Hauptzeitraum (im engeren Sinn): 1701–1918



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