Mariä Heimsuchung

Die Wallfahrtsbasilika „Mariä Heimsuchung“ in Werl ist ein wichtiger Marienwallfahrtsort.

Geschichte & Bedeutung
  • Die Verehrung des Gnadenbildes „Trösterin der Betrübten“ geht in Werl bis ins Jahr 1661 zurück, als der Kurfürst von Köln, Erzbischof Maximilian Heinrich, den Kapuzinern die Marienstatue anvertraute.
  • Schon 1669 wurde eine erste Wallfahrtskirche in Werl geweiht, doch sie wurde bald zu klein für die vielen Pilger.
  • Anfang bzw. Mitte des 19. Jh. wechselte der Orden, der die Wallfahrt betreut (von den Kapuzinern zu den Franziskanern).

Architektur & Bau
  • Die heutige Basilika wurde in den Jahren 1903–1906 nach Plänen des münsterischen Dombaumeisters Wilhelm Sunder-Plaßmann errichtet, im neuromanischen Stil.
  • Sie verfügt über eine markante Doppelturmfassade, die 1960/61 mit Grünsandstein verblendet wurde.
  • Der Innenraum: dreischiffige Basilika mit Kreuzgratgewölbe, Langhaus mit vier Joche und tiefem Chor, Apsis am östlichen Ende.
  • Die Basilika steht unter Denkmalschutz.

Ausstattung & religiöse Elemente
  • Das Gnadenbild „Trösterin der Betrübten“ ist die zentrale Verehrung. Es stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde mehrfach verändert. Seit 1661 ist es in Werl.
  • Neben der neuen Basilika gibt es die Alte Wallfahrtskirche (erbaut 1786-89), wo das Gnadenbild früher stand. Diese Kirche hat barocke Elemente und war damals die Kapuzinerklosterkirche.

Status & Wallfahrt
  • Basilica minor: Im Jahr 1953 wurde der Kirche von Papst Pius XII. der Ehrentitel „Basilica minor“ verliehen.
  • Das Patronatsfest „Mariä Heimsuchung“ wird alljährlich gefeiert, der Festtag ist der 2. Juli.
  • Werl zählt zu den bedeutenden Marienwallfahrtsorten in Deutschland mit über 100.000 Pilgern jährlich.


Info Wallfahrtsbasilika „Mariä Heimsuchung
Erbaut:
Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist rueckwaerts-nrw.jpgDieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist vorwaerts-nrw.jpg
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