Schlesischer Streuselkuchen

Traditionell war der schl. Streuselkuchen ein Festtagsgebäck für Hochzeiten oder Taufen.
Im schlesischen Dialekt wurde er “Schläscher Sträselkucha” genannt .

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  1. Hefeteig:
    Die Hefe in lauwarmer Milch auflösen, mit 1 EL Zucker und etwas Mehl zu einem Vorteig verrühren. 15 Minuten gehen lassen.
    Restliches Mehl, zerlassene Butter, Ei, Salz und Zucker hinzufügen, zu einem glatten Teig kneten. 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.
  2. Quarkfüllung:
    Butter und Zucker schaumig rühren, Eier, Quark, Stärke, Zitronenschale und Salz unterrühren.
  3. Streusel:
    Mehl, Zucker und Zimt mischen, kalte Butter unterkneten, bis grobe Krümel entstehen.
  4. Zusammenbau:
    Den Hefeteig auf einem gefetteten Blech ausrollen, Ränder hochziehen. Quarkmasse gleichmäßig verteilen, Streusel darüberbröseln. Nochmals 15 Minuten gehen lassen.
  5. Backen:
    Im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 25–30 Minuten goldbraun backen.

Bitte beachten:

Aufbewahrung: In einem luftdichten Behälter lagern, um Austrocknen zu verhindern .

Varianten:

Johannisbeerkonfitüre: Einige Rezepte ersetzen die Quarkfüllung durch eine Schicht Johannisbeerkonfitüre

Rosinen und Mandeln: Historische Versionen enthalten oft in Rum eingeweichte Rosinen und Mandeln im Teig

Quark/Mohn: Statt Quark kann auch Mohnfüllung oder Apfelmus verwendet werden .

Streuseltechnik: Die Streusel werden traditionell mit kochender Butter übergossen, was besonders große, knusprige Krümel ergibt.


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