Schlesischer Mohnstrudel (Mohnstrudel)

Traditionell wird der schlesische Mohnstrudel zu Weihnachten und Ostern serviert.
Ein Hefeteig wird mit einer Mohnfüllung bestrichen und dann zusammengerollt.

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Zubereitung:

  1. Rosinen vorbereiten: Die Rosinen unter heißem Wasser abspülen, gut ausdrücken und in einer Schüssel mit dem Rum vermengen. Abdecken und idealerweise über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
  2. Vorteig ansetzen: Mehl und Zucker in eine Schüssel geben, eine Mulde formen. Hefe in die lauwarme Milch bröckeln, auflösen und in die Mulde gießen. Mit etwas Mehl vom Rand zu einem weichen Teig verrühren. Abdecken und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
  3. Hefeteig herstellen: Butter in Stückchen, Ei und Salz zum Vorteig geben. Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Abdecken und erneut 60 Minuten gehen lassen.
  4. Mohnfüllung zubereiten: Milch mit Zucker aufkochen, gemahlenen Mohn hinzufügen und unter Rühren 10–15 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Masse relativ trocken ist. Vom Herd nehmen, die eingelegten Rosinen unterrühren und die Füllung abkühlen lassen.
  5. Strudel formen: Den aufgegangenen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 1 cm Dicke ausrollen. Die Mohnfüllung gleichmäßig darauf verteilen, dabei an den Rändern 1–2 cm frei lassen. Den Teig von der langen Seite her aufrollen und die Enden gut verschließen.
  6. Backen: Den Strudel mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Abdecken und nochmals 15 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Strudel etwa 40–45 Minuten backen, bis er goldbraun ist.
  7. Fertigstellung: Den Mohnstrudel aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

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