Arme Ritter

Geschichte

“Arme Ritter” sind nichts anderes als in Fett gebackene Brotstücke und findet man sogar schon bei den “Römern”. So findet man z.B. im römischen Kochbuch De re coquinaria (D.h. soviel wie „Über die Kochkunst”) ein ähnliches Rezept in lateinischer Sprache: Aliter dulcia: siligineos rasos frangis, et buccellas maiores facies. In lacte infundis, frigis et in oleo, mel superfundis et inferes (das heißt soviel wie: Eine andere Süßspeise: Du zerbrichst abgeschabte Siligenen (Weizengebäck) und machst größere Stückchen. Du tauchst sie in Milch, röstest sie in Öl, gießt Honig darüber und bringst sie dar.“)

Das älteste, deutsche, schriftlich übermittelte Rezept findet man im “buoch von guoter spîse” oder auch Buch von guter Speise. Dieses wird im 14. Jahrhundert im Deutschen Wörterbuch der Gebrüder Grimm zitiert: „snit denne aht snitten arme ritter und backe die in smalze niht zu trüge.“ Das bedeutet im heutigen Hochdeutsch so viel wie “Schneide dann acht Schnitten “Arme Ritter” und backe die[se] in Schmalz nicht zu knapp”.

Zutaten

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Zubereitung

Die Eier mit der Milch, dem Vanillezucker und dem Zucker verquirlen.

Die Weißbrotscheiben in der Eiermilch wenden und in einer Pfanne im heißen Butterschmalz von beiden Seiten goldbraun braten.

Sofort servieren und mit den Beilagen bestreuen bzw. bestreichen.

Geeignete Beilage

Traditionell würde man in Nordrhein Westfalen Vanillesauce dazu servieren.

Anmerkung: Statt Weißbrot oder Toast kann man auch übriggebliebene Brötchen dafür nehmen.

Statt Vanillesauce eignet sich auch sehr gut Warmes Obst aus dem Glas, bei dem der Fruchtsaft mit etwas Stärke eingedickt wurde, sehr lecker dazu sind auch Pfirsiche, Birnen und Kirschen.

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