Die zeitliche Abgrenzung: Hochmittelalter (ca. 1025 – 1250) und. Spätmittelalter (ca. 1250 – 1500)
Hochmittelalter:
Das Hochmittelalter war eine Blütezeit der geistlichen Orden. Es entstanden Dom- und Klosterschulen und es wurden die ersten Universitäten gegründet. Ebenso begannen aber auch die Kreuzzüge in den Vorderen Orient, gegen den islamischen Süden und in den baltischen Raum. Das Hochmittelalter war die Blütezeit des Rittertums.
Spätmittelalter:
Das Spätmittelalter wird häufig als Krisenzeit bezeichnet.
Weshalb wird diese Epoche so gesehen? Zum einen gab es Hungersnöte (1315-1317) und mit der Pest (1347-1353) schrumpfte die Bevölkerung um die Hälfte. In Frankreich und England kam es zu Volksaufständen. Zwischen Frankreich und England brach der Hundertjährige Krieg aus. Die Einheit der Kirche wurde durch konkurrierende Papstansprüche (Rom u. Avignon) erschüttert und es kam zu einer Glaubensspaltung.
Das Byzantinische Reich verkam zu einer unbedeutenden Regionalmacht und infolgedessen breitete sich der Islam von Zentralasien bis über die Iberische Halbinsel aus. Verlierer dieser Zeitenwende waren die Lehnsherren und das Rittertum, aber auch das Papst- und Kaisertum.



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