Tradition
Wie schon zuvor mehrfach geschrieben,war der Pickert ein arme Leute Essen. Es wurde das verarbeitet, was auf dem eigenen Feld wuchs, bzw. das, was man selber angebaut oder hergestellt hat, wie z.B. Kartoffeln, Butter, Milch, oder Wurst aus eigener Schlachtung.
Eine besondere Form war der Liarn Hinnerk, ins hochdeutsche übersetzt “lederner Heinrich”, der im Bereich der Senne zu Hause war/ist. Die Senne liegt am Westhang des Teutoburger Waldes und ist geprägt durch sandigen Boden, auf dem außer Heide und Krüppelkiefern wenig wächst. Da auf diesem Boden kein Weizen wächst, wurde beim Backen, z.B. von Pickert, auf Buchweizenmehl ausgewichen.
Das war sehr sättigend, aber machte den Pickert zu einer sehr zähen Angelegenheit, weshalb man ihn ledernen Heinrich nannte.
Zutaten
| Menge | Zutaten |
| 500 g | Kartoffeln, mehligkochend |
| 200 g | Buchweizenmehl |
| 3 Stk. | Eier, Größe M |
| 150 ml | Milch |
| 1 TL | Salz |
| etwas | Speck oder Butter zum Braten |
- Kartoffeln reiben und etwas ausdrücken, damit der Teig nicht zu ‘naß’ wird.
- 200g Buchweizenmehl, die 3 Eier, die 150 ml Milch und den TL Salz dazu geben und zu einem glatten, eher zähen Teig verrühren
- Eine Pfanne mit etwas Fett (Butter oder Speck) erhitzen
- Teig portionsweise dünn in die Pfanne geben (Durchmesser 10 cm).
- Bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam beidseitig goldbraun backen, bis der Pickert fest und durchgegart ist



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