Als ich meiner 88-jährigen Mutter erzählte, dass ich gerade die Seite mit den sauren Nierchen fertiggestellt habe (ich hatte sie dazu einige Tage zuvor befragt), da meinte sie, meine Großmutter hätte auch gerne und öfter Kalbsnierenbraten gemacht. Also habe ich mich entschlossen, diesen hier mit aufzulisten kann aber nicht sagen, ob das Gericht jetzt ur-westfälisch ist. Auf jeden Fall ist das Gericht etwas in Vergessenheit geraten. Ein Grund mehr es zu dokumentieren.
| Menge | Zutaten |
| 1.200 g | Kalbsniere |
| 250ml | Gemüsebrühe |
| 250ml | Weißwein trocken |
| 1 | Zwiebel |
| 2 | Karotten |
| 1 Stk. | Sellerie (frisch) |
| 1 | Petersilienwurzel |
| 1 EL | Kümmel |
| etwas | Pfeffer aus der Mühle |
| etwas | Butterschmalz |
Das Fleisch ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Kümmel einreiben.
Butterschmalz erhitzen.
Den Backofen auf 200°C vorheizen (Umluft 180°C)
Den Braten ca. 65 Minuten garen.
Die Karotten, Zwiebel, den Sellerie und die Petersiliewurzel in Würfel schneiden. 25 Minuten nachdem man den Braten in den Ofen geschoben hat, dazu geben.
Nach dca. 30 Minuten den Braten immer wieder mit Wein und Gemüsebrühe übergießen.
Fleisch aus dem Ofen nehmen und warm stellen.
Die Soße pürieren mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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