Liegnitzer Bomben (Liegnitzer Marzipankartoffeln)

Erfunden wurden die Liegnitzer Bomben 1853 vom Bäckermeister Eduard Müller, der sie dann später auch industriell produzierte. Durch die “kugelige” Form nannte man sie schnell “Bombe”
Nach dem II. Weltkrieg führte die Bäckerei Hübner in Horka (Oberlausitz). die Tradition weiter.

Traditionell werden die Liegnitzer Bomben als schlesische Weihnachtsspezialität gesehen.

WordPress Table

Zubereitung

  1. Teig vorbereiten:
    Honig, Zucker und Butter im Topf schmelzen und abkühlen lassen. Eier, Orangenschale/-saft und Gewürze unterrühren. Mehl, Backpulver, Kakao, Nüsse und Zitronat zugeben und zu einem festen Teig kneten.
  2. Füllung:
    Marzipan zusammen mit Konfitüre, kandierten Früchten und Rosenwasser ordentlich durchkneten.
  3. Formen und Backen:
    Traditionell werden Alufolienringe (5 cm Durchmesser) als Backformen verwendet .
    Teig in die Ringe füllen, je 1 TL Füllung daraufgeben und mit weiterem Teig bedecken.
    Bei 180 °C (Umluft) 20–30 Minuten backen.
  4. Glasieren:
    Abgekühlte Bomben mit erwärmter Aprikosenkonfitüre bestreichen.
    Geschmolzene Kuvertüre mit Öl mischen und die Bomben damit überziehen.

Bitte beachten

  • Der Teig sollte mindestens 1 Stunde ruhen, damit die Gewürze gut ziehen können.
  • Alternativ können auch Muffin-Formen statt Aluringe verwendet werden .
  • Haltbarkeit: 3–4 Wochen in Blechdosen .

error: Content is protected !!