Weitere Namen:
Strüvken, Ölgekläppkes, Oilkräppkes, Püfferchen, Püffelkes
Bedeutung
Der Begriff Struwen stammt aus dem altsächischen (struva) und bedeutet so viel wie gekräuselt, strubbelig
Geschichte
Erstmals Erwähnung fanden die Struwen im Jahr 1090. In einer Urkunde ordnete der Bischof Erpho von Münster an, dass den Klosterfrauen an verschiedenen Feiertagen eine Speise zu sich nehmen sollten, die im Volk als struva bekannt sei.
Tradition
Struwen werden vor allem im Münsterland, traditionell am Karfreitag gegessen, aber auch am Niederrhein findet man die Struwen.
Auch heute noch sind Struwen eine reine Fastenspeise und werden ausschließlich am Karfreitag gebacken
Zutaten
| Menge | Zutaten |
| 500 g | Weizenmehl |
| 3/8 l | Milch |
| 40 g | Hefe, frisch |
| 2 EL | Zucker |
| 2 Stk. | Eier, Größe M |
| 0,5 TL | Salz |
| 250 g | Rosinen |
| Öl/Butaris | zum Ausbacken |
| Als Beilage | |
| Apfelmus | |
| Zimt und Zucker |
Zubereitung
Stellen Sie einen Hefeteig her, indem Sie das Mehl in eine Rührschüssel geben. Formen Sie in der Mitte eine Mulde.
Lösen Sie die Hefe in etwas lauwarmer Milch auf und geben Sie sie in die Mulde.
Geben Sie zu der Hefe in der Mitte 2-3 EL Mehl vom Rand und rühren Sie die Hefe glatt.
Nun decken Sie das Ganze zu und lassen es 20 Minuten an einem warmen Ort ruhen.
Verrühren Sie die Hefe mit dem Mehl vom Rand und geben Sie die anderen Zutaten hinzu. Kneten sie alles gut durch.
Lassen Sie den Teig an einem warmen Ort noch einmal abgedeckt für eine Stunde ruhen.
Geben Sie den Teig mit einem Löffel in eine Pfanne mit heißem Butaris oder Öl und braten Sie die Struwen bis sie von beiden Seiten schön braun sind.

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